Justiz kontrovers

Vertiefungsheft

von
Philip Eberhard
herausgegeben von
Sabine Achour, Bernward Debus, Tessa Debus, Peter Massing

Im Herbst 2020 hat die EU ihren ersten Rechtsstaatlichkeitsbericht vorgelegt und spricht Deutschland darin ein insgesamt gutes Urteil aus: Kritisiert wird das Weisungsrecht, dass die Justizminister*innen über Staatsanwält*innen haben. Aber die Unabhängigkeit der Richter*innen, Effizienz, Personalstärke und auch Digitalisierung seien positiv zu bewerten. Die WOCHENSCHAU Justiz kontrovers zieht weitere Analysen, Lageberichte und exemplarische Fallbeispiele heran und vertieft neben Grundlagenwissen auch obige Themen. Welche Rolle spielen Gerichte während der Corona-Pandemie und wie zeigt sich hi…

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Bestellnummer: 2321
Format: geheftet
Reihe: Wochenschau, Sek. II
Erscheinungsjahr: 2021
Seitenzahl: 32
Produktinformationen
Im Herbst 2020 hat die EU ihren ersten Rechtsstaatlichkeitsbericht vorgelegt und spricht Deutschland darin ein insgesamt gutes Urteil aus: Kritisiert wird das Weisungsrecht, dass die Justizminister*innen über Staatsanwält*innen haben. Aber die Unabhängigkeit der Richter*innen, Effizienz, Personalstärke und auch Digitalisierung seien positiv zu bewerten. Die WOCHENSCHAU Justiz kontrovers zieht weitere Analysen, Lageberichte und exemplarische Fallbeispiele heran und vertieft neben Grundlagenwissen auch obige Themen. Welche Rolle spielen Gerichte während der Corona-Pandemie und wie zeigt sich hier das Prinzip der Rechtsgüterabwägung? Wie kann die Qualität der Rechtsprechung bestehen bleiben, wenn Justizbehörden als Arbeitsplatz an Attraktivität verlieren? Wie sieht das Vertrauensverhältnis der Bürger*innen, insbesondere von Minderheiten, in die Justiz aus und welche Konsequenzen kann dies haben? Ist die Justiz auf dem rechten Auge blind? Die WOCHENSCHAU Justiz kontrovers richtet sich, gewohnt differenziert, problemorientiert und aktuell an Schüler*innen der Sekundarstufe II.
Inhaltsübersicht

Das Vertrauen der Bürger*innen in die Justiz


Die Justiz: Garant oder Gefahr für das Vertrauen der Bürger*innen in den Staat?

Methode Diagrammanalyse: „Wie groß ist Ihr Vertrauen in die Justiz?“

Die Gerichtsorganisation am Beispiel Hassrede im Internet
 
Methode Gefühle fühlen! Emotionen zu Hate Speech refl ektieren

Methode Fallanalyse: Vom Einzelfall zum politischen Grundproblem




Die Grundrechte in der Corona-Pandemie: Gesundheit auf Kosten der Freiheit?


Rechtsgüterabwägung: Grundrechte einschränken, aber wahren

Arbeitsblatt Rechtsgüterabwägung: Wie würden Sie entscheiden?

„Crashkurs Verfassungsrecht“ – Was lehrt uns die Corona-Pandemie über den Rechtsstaat?

Arbeitsblatt Schö *innen – Chance oder Gefahr für das Vertrauen in die Justiz?

Methode Talkshow: Impfprivilegien – das Mittel der Wahl?




Die Justiz in der Krise?


Justiz am Limit: Droht eine Erosion des Rechtsstaats?

Unabhängige Justiz, abhängige Staatsanwält*innen – ein Widerspruch?

Irritierende Rechtssprechung: Liegt es an den Gesetzen?

Justitia – aber nur für die Mehrheitsgesellscha ?

Zivilgesellscha und Justiz im Fall Oury Jalloh

Methode Gestaltung eines Ausstellungsbeitrags
Autor*innen
Philip Eberhard ist Lehrer für die Fächer Politik, Geschichte und Deutsch. Er unterrichtet am Schiller-Gymnasium in Berlin.
Downloads
Die methodisch-didaktische Handreichung zum Heft finden Sie hier zum Download (PDF).